Bayrische Luftsportler tragen seit 40 Jahren durch Ihr ehrenamtliches Engagement zur Sicherheit der Bürger und Bewahrung der Umwelt und Natur bei.
Organisiert in der Luftrettungsstaffel Bayern e.V. unterstützen sie die Katastrophenschutzbehörden, Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste durch Luftbeobachtung.
Als die Luftrettungsstaffel 1968 in München Neubiberg als "Luftrettungsstaffel Süd" gegründet wurde, waren Hubschrauber im Rettungseinsatz die absolute Ausnahme.
Grundidee war und ist, die bei den Luftsportvereinen verfügbaren Luftfahrzeuge für eine kostengünstige Luftbeobachtung zu nutzen und dadurch fläschendeckend Gefahren und Schadensfälle frühzeitig zu erkennen, Rettungskräfte am Boden zu alarmieren und diese aus der Luft zum Schadensort zu führen.
Die Luftbeobachtungsstützpunkte sind in jedem Regierungsbezirk zu einer Flugbereitschaft zusammengefasst.
In Oberbayern gibt es sieben Stützpunkte, darunter Erding. Sie sind so verteilt, dass jeder Ort im Regierungsbezirk innerhalb von 20 Flugminuten erreicht werden kann. Auf 42 Beobachtungsflugzeugen fliegen 122 ehrenamtlich tätige Piloten und 53 Luftbeobachter.
Einige Luftaufnahmen von Einsatzflügen.

